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Wärmepumpe im Altbau – Funktioniert das wirklich?

Sie besitzen einen Altbau und fragen sich, ob eine Wärmepumpe funktioniert – vielleicht sogar ohne Fußbodenheizung? Die gute Nachricht: In den meisten Fällen ja!

Mannhold Haustechnik
8 Min. Lesezeit

Modernes Wohnhaus, geeignet für Wärmepumpen

Das Wichtigste in Kürze

  • ✅ Wärmepumpen funktionieren auch im Altbau – oft besser als gedacht
  • ✅ Fußbodenheizung ist NICHT zwingend erforderlich
  • ✅ Moderne Niedertemperatur-Heizkörper sind eine Alternative
  • ✅ Die Heizlastberechnung zeigt, ob Ihr Haus geeignet ist
  • ✅ Förderung bis zu 70% macht den Umstieg attraktiv
  • Mythos #1: "Im Altbau funktioniert keine Wärmepumpe"

    Diesen Satz hören wir fast täglich – und er stimmt so pauschal nicht. Die entscheidende Frage ist nicht das Baujahr, sondern:

  • Wie hoch ist der Wärmebedarf? (Heizlastberechnung)
  • Welche Vorlauftemperatur braucht das System?
  • Wie gut ist die Dämmung?
  • Ein sanierter Altbau aus den 1960ern kann bessere Werte haben als ein unsanierter Neubau aus den 1990ern.

    Brauche ich eine Fußbodenheizung?

    Nein, nicht unbedingt. Die Fußbodenheizung ist ideal, weil sie mit niedrigen Vorlauftemperaturen (30-35°C) arbeitet. Aber es gibt Alternativen:

    Alternative 1: Niedertemperatur-Heizkörper

    Moderne Heizkörper mit großer Oberfläche arbeiten effizient mit 45-50°C Vorlauf. Oft reicht der Austausch weniger kritischer Heizkörper.

    Alternative 2: Hochtemperatur-Wärmepumpen

    Die neue Generation von Wärmepumpen (z.B. Vaillant aroTHERM plus) erreicht bis zu 75°C Vorlauf – perfekt für Altbau-Heizkörper.

    Alternative 3: Hybridlösung

    Wärmepumpe + Gastherme als Backup für sehr kalte Tage. Die Wärmepumpe übernimmt 80-90% der Heizlast.

    Kosten im Altbau: Was kommt auf Sie zu?

    PositionKosten (ca.)
    Wärmepumpe (Luft-Wasser)20.000 - 28.000 €
    Installation & Verrohrung4.000 - 8.000 €
    Ggf. neue Heizkörper2.000 - 5.000 €
    Hydraulischer Abgleich600 - 1.200 €
    Gesamt vor Förderung26.600 - 41.200 €
    Nach 70% Förderung7.980 - 12.360 €

    Praxisbeispiel: Altbau in Berlin-Steglitz

    Objekt: Reihenhaus Baujahr 1965, 140 m², teilsaniert

    Alte Heizung: Gasbrennwertkessel (22 Jahre alt)

    Neue Heizung: Vaillant aroTHERM plus 10 kW

    Ergebnis nach 1 Jahr:

  • Heizkosten vorher (Gas): 2.800 €/Jahr
  • Heizkosten nachher (Strom): 1.400 €/Jahr
  • Ersparnis: 1.400 €/Jahr
  • Bei Investitionskosten von ca. 8.000 - 12.000 € (nach Förderung) amortisiert sich die Anlage in unter 6 Jahren.

    So prüfen wir, ob Ihr Altbau geeignet ist

  • Kostenlose Erstberatung – Wir besprechen Ihre Situation
  • Vor-Ort-Termin – Aufnahme der Gebäudedaten
  • Heizlastberechnung nach DIN 12831 – Exakte Bedarfsermittlung
  • Angebotserstellung – Transparent mit allen Kosten und Förderung
  • Förderantrag – Wir geben Ihnen Hilfestellung beim Antrag
  • Fazit: Altbau und Wärmepumpe – es geht!

    Die pauschale Aussage "Im Altbau funktioniert keine Wärmepumpe" ist überholt. Mit der richtigen Planung, einer Heizlastberechnung und ggf. kleineren Anpassungen am System ist der Umstieg in den meisten Fällen möglich – und wirtschaftlich sinnvoll.

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